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2.12.2006 - Museum der deutschen New Economy Teil 5

Hier das vorerst letzte Ausstellungsstück aus einer längst vergessenen Zeit. Eine mehr oder minder tolle Prämie aus dem Sortiment von eCollect.de: Ein edles Gasfeuerzeug im Lederetui.

 

Ähnlich wie webmiles versuchte sich eCollect am Aufbau eines Bonuspunkteprogramms, scheiterte jedoch mit dem Zusammenbruch der Dotcom-Blase. Ich meine mich schwach erinnern zu können, dass eCollect damals wahnsinnig hohe Prämien für Focus-Abonnements ausblobte. Die teuerste Prämie war ein nagelneuer Smart.

 

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15.11.2006 - StudiVZ bald drittgrößtes Kommunikationsmittel?

In dieser Stellenanzeige beschreibt das umstrittende Startup "StudiVZ" seine hehren Ziele: "Als eines der dynamischsten Start-Ups der letzten Jahre und unterstützt durch namhafte Gesellschafter, verfolgt studiVZ das Ziel, sich binnen Monaten als drittes, täglich genutztes Kommunikationsmittel neben Email und SMS bei einer Mehrheit von Studenten zu etablieren."

 

Und in diesem Video bei JobTV24 tritt Gründer Ehssan Dariani auf, der eine StudiVZ-Abdeckung von 80-90% unter Studenten anpeilt. Damit sei StudiVZ besser als "so manch schlechter Privatsender wie RTL". Sein Credo an alle Jungunternehmer: Sofort ein Web2.0-Unternehmen aufmachen und reich werden  ... das sei allemal besser, als Frauen mit einem Doktortitel beeindrucken zu wollen. Auch die Opportuinitätskosten sind hierbei "psychologisch gesehen enorm".

 

Ansonsten läuft es PR-technisch eher nicht so gut bei StudiVZ. Don Alphonso veröffentlicht beinahe täglich neues, pikantes Material über Ehssan Dariani. Angeblich steht sogar ein Verkauf an facebook bevor!

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18.8.2006 - Werbung für kleine Budgets

Zugegeben, Marc sitzt eher an großen Budgets, aber es muss ja auch kleine geben. Sonst hätten viele Werbeagenturen und Freiberufler in Deutschland nichts zu tun. Neue Aufträge können eben diese Zielgruppen mit einem Eintrag im Buch "Wer macht eigentlich ... Werbung für kleine Budgets?" an Land ziehen. Details direkt beim Herausgeber: Bernd Retingshof ähm, oder so ähnlich.

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17.8.2006 - Video: Top Secret!

Marc möchte seine Blogleser auch mal für ihre Treue belohnen: Heute mit einem exklusiven Preview-Werbespot des Klingeltonanbieters J***. Der Name darf hier nicht ausgeschrieben werden, um eifrige Googler nicht auf diese verbotene Preview aufmerksam zu machen. Video hier (2 MB).

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14.8.2006 - Künstliche Intelligenz

Der hier www.philippretingshof.de hat mit Marc was gemeinsam: Wir beide existieren nicht, tun aber so als ob. Einfachster Beweis: Den Nachnamen Retingshof trägt keine zweite Person auf Erden.

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13.8.2006 - Briefing

Marc weiß nicht so recht, was er bloggen soll. Daher mal ein echtes Briefing für das Christmas-Mailing eines  Homeshopping-Senders, das ihm zu Weihnachten 2004 in die Hände gespielt wurde.

 

Umschlag

  • Logo immer mit Claim
  • Name zur Moderatorenabbildung
  • Brauchen Sie noch ein neues Bild von Simone?
  • Headline Weihnachtsbummel mehr in Last Minute Form formulieren. Die Kunden müssen schnell bestellen, damit die Ware noch bis zum Fest ausgeliefert wird.

    Brief
    • Thema TV Sender: ... ist...das TV Kaufhaus....24 Stunden / 7 Tage die Woche / Empfangbar über Kabel & Satellit /
    • Screenshot mit einbinden
    • Text Weihnachtsbummel auch hier mehr in Richtung Last Minute
    • Auslieferung des Geschenks erfolgt nicht mit der Testbestellung sondern zusammen mit der Kundenkarte
    • Name des Absenders: Rainer S..., Direktor Broadcasting & Marketing
    • Foto von Herrn S.... folgt
    • Text Wählen Sie.... (hier ist noch eine Doppelung drin).

      Broschüre
      • Titelseite: Screenshot mit einbinden
      • .... mit Claim
      • Kugeln mit xy Geschenktipp etwas grösser
      • Zu einzelnen Produkten kommt ein Störer der auf den Termin hinweist, wann dieser Artikel im TV zu sehen ist. Bitte schon einmal entwickeln. Text folgt heute.
      • Formulierung: Was sie bis zum ... bestellen kommt... an wird noch geprüft. Info kommt morgen.


        Geschenkflyer
        • Genaues Handling (ob Geschenkziffer oder Codewort) folgt morgen.
        • Hinweis auf Rückseite: Sie können ... nicht empfangen? Wir helfen Ihnen gerne und nennen Ihnen die persönlich die Empfangsmöglichkeiten: 0800 -....(8-24 Uhr)
        • Mit Ihrem Welcome Package und Ihrer persönlichen Kundenkarte erhalten Sie Ihr Weihnachtsgeschenk.

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31.7.2006 - Impulslos

Das EKG vermeldet keine "Impulse" mehr - die GfK hat heute ihr Pilotprojekt "impulse mobile" eingestellt. Verbraucher konnten Einkäufe von unterwegs direkt per SMS berichten. Woran das Konzept gescheitert ist, wurde noch nicht mitgeteilt.

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24.7.2006 - Award Manager gesucht

Geil, Scholz & Friends suchen jetzt sogar schon Praktikanten, die hauptberuflich nichts anderes tun, als Award-Einreichungen einzutüten (für 200-400 Euro im Monat).

 

"Die Hauptaufgabe besteht in der Einreichung der besten Arbeiten zu nationalen und internationalen Wettbewerben. Alle Planungs- und Organisationsaufgaben werden von dir teilweise bis vollständig übernommen."

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22.7.2006 - Peinliche Werbespots

Wenn sich Megastars wie Michael Jackson oder Bruce Lee für Werbespots hergeben, dann lassen sie sich das teuer bezahlen. Und für unseriöse, ausgeflippte Werbespots würden sich die Stars natürlich niemals hergeben. Oder doch!?

 

Fernab ihres Heimatlandes, in Japan, fühlen sich die US-Stars nämlich recht unbeobachtet, und machen um des Geldes willen jeden drittklassigen Werbespot mit. Eine Sammlung peinlicher Spots mit Bruce Lee & Co. findet man auf http://www.japander.com/japander/willis.htm Oder direkt hier bei YouTube.

 

 

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28.6.2006 - Amazon Buchranking

Amazon hat wahrscheinlich sein Toplisten-Ranking umgestellt. Anders ist es kaum zu erklären, dass Marcs Buch von Verkaufsrang 209.000 (letzte Woche) auf aktuell 44.947 hochgeschnellt ist.

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26.6.2006 - Nimm! Jetzt! Teil!

Diese Aufforderung per E-Mail klingt für Marc doch ein wenig bedrohlich:

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18.6.2006 - Museum der deutschen New Economy Teil 4

Marc präsentiert: Kundenkarten, die keiner braucht. Internetprovider AOL hat so ein Teil mal herausgegeben, bevor man sich dem Payback-System anschloss (ist heute auch schon nicht mehr aktuell). Welchen Nutzen hatte das "AOL-Mitglied" nun von so einer Karte? Keinen echten, bis auf wenige Partnerunternehmen (z.B. Warner Brothers Movieworld) konnte man mit dem blauen Plastik nix anfangen.

 

(Anklicken zum Vergrößern)

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    Marc Seyn
marc seyn bild   ... ist kreativ und lebt gut davon. Nun gönnt er sich den Spaß, Ausgesuchtes aus der deutschen Werbelandschaft vorzuführen.

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